1910 standen die Pyrenäen erstmals bei der Tour de France auf dem Programm. Das wilde Bergland galt damals als beinahe unbezwingbar. In den Ohren der Radsportbegeisterten klingen Namen wie Col de Tourmalet, Col d’Aubisque, Col d’Aspin und Col de Pryresourde wie Musik – anspruchsvolle Musik. Dramatischen Geschichten ranken sich um diese Pässe, die zum unerreichten Mythos der Tour de France beigetragen haben, und bis heute beitragen.
Freilich sind die Pyrenäen heute nicht mehr «unmenschlich und mörderisch» wie vor 100 Jahren, sondern touristisch erschlossen. Die Strassen sind gut, schmal und die Pässe nicht ganz so hoch wie in den Alpen. Neben der sportlichen Herausforderung warten die Pyrenäen zudem mit landschaftlichen Reizen auf, die diese Rundfahrt unvergesslich
machen werden.